Bürgerrechtler: BKA “löscht” Kinderpornos nur halbherzig 29. August 2010 at 08:44

Der Arbeitskreis gegen Internet-Sperren und Zensur (AK Zensur) hat die bisherigen Bemühungen des Bundeskriminalamts (BKA), Bilder des sexuellen Missbrauchs von Kindern aus dem Internet zu entfernen, als “inkonsequent und unkoordiniert” kritisiert. Jahrelang sei die internationale Zusammenarbeit mit privaten Beschwerdestellen und Strafverfolgungsbehörden schlecht gelaufen, bemängelt die Bürgerrechtsvereinigung. Dass die Wiesbadener Polizeibehörde parallel “massive Lobbyarbeit” für Websperren und das heftig umkämpfte Zugangserschwerungsgesetz betrieben habe, könne daher nur als “Kapitulationserklärung gegenüber Kinderschändern” und Wunsch zur Einrichtung einer “Internet-Kontrollinstanz” bezeichnet werden.

Die Anschuldigungen des AK Zensur stützen sich unter anderem auf eine jetzt veröffentlichte Präsentation (PDF-Datei) von BKA-Mitarbeitern, die diese Anfang Juli Abgesandten der Regierungsfraktionen in Berlin zeigten. Sie enthält unter anderem die frühen Statistiken vom Anfang des Jahres mit vergleichsweise mageren Erfolgen beim Löschen von Kinderpornos im Ausland. Auf deren Basis hat sich die Polizeibehörde jüngst erneut für den Ansatz stark gemacht, einschlägige Webseiten auf eine Sperrliste aufzunehmen, bis die inkriminierten Inhalte von den Providern entfernt würden.

Laut den Bürgerrechtlern geht aus den Vortragsunterlagen und einem nun ebenfalls verfügbaren “Harmonisierungspapier zum zukünftigen Umgang mit Hinweisen auf kinderpornographische Webseiten” zur besseren Kooperation mit Beschwerdestellen auch hervor, dass deren Meldungen beim BKA lange Zeit “versauerten”. Die dortigen Bemühungen hätten sich “im besten Fall auf die Weiterleitung an Interpol” beschränkt.

Gemäß der neuen Vereinbarung, die Ende Mai festgezurrt wurde, sollen sowohl die nationalen Hotlines als auch ihr nationaler Dachverband INHOPE sowie das Bundeskriminalamt parallel mehr Druck auf Provider zum Löschen von Missbrauchsbildern ausüben. Auch die Kooperation mit der “CyberTipline” in den USA wird demzufolge verbessert. Diese Formen der erweiterten Zusammenarbeit spiegeln sich erstmals leicht in der Juli-Statistik des BKAs wider.

Der AK Zensur begrüßt zwar die Umstellungen; seiner Ansicht nach kommen sie aber “Jahre zu spät”. Zudem sei auch das hinter der US-Meldestelle stehende National Center for Missing and Exploited Children (NCMEC) ein Befürworter von Websperren, sodass die dortigen Löschbestrebungen künftig nicht deutlich ausgebaut werden dürften. Nicht zuletzt werfen die Bürgerrechtler dem BKA vor, nach wie vor die Auffindbarkeit von Kinderpornographie im Netz aufzubauschen. So könne etwa nicht davon die Rede sein, dass entsprechende Inhalte mit gängigen Erotik-Angeboten vermischt, über gängige Suchmaschinen einfach entdeckt oder via Spam-Mails beworden würden.

Studium an der Hochschule Darmstadt 16. August 2010 at 09:46

Diese Woche gehts noch zurück nach Darmstadt allerdings beginnt das neue Semester erst im Oktober 2010 aber ich sollte mal wieder nach dem rechten in Darmstadt schauen. Außerdem steht noch die Mitgliederversammlung und die Programmsitzung im Filmkreis an. Bin gespannt welche Filme für das Wintersemester rausgesucht werden. Es gibt schon ein paar Filme die wir unbedingt zeigen sollten.

Feuerwerk am Biberacher Schützenfest 24. Juli 2010 at 13:34

Biberacher Schützenfest 20. Juli 2010 at 15:38

Seit vergangenen Freitag ist in Biberach wieder das alljährliche Biberacher Schützenfest. Auch wenn die Preise wieder etwas teurer geworden sind ist es doch recht lustig. War jetzt schon wieder fast jeden Tag und werde auch noch bestimmt öfters gehen.

Originalgetreue Nachbildung der Z3 fertiggestellt 28. Juni 2010 at 10:09

Ab heute und zunächst nur einige Tage ist der noch nicht vollkommen fertiggestellte Nachbau des Rechners Zuse Z3 im Konrad-Zuse-Museum in Hünfeld zu bewundern. Horst Zuse, der Sohn des Computerpioniers und Erbauers der Maschine, arbeitet als Privatdozent und Informatik-Fachmann in Berlin und hat vor zweieinhalb Jahren beschlossen, den Z3 zum 100. Geburtstag seines Vaters nachzubauen.

Konrad Zuse hatte seinen programmgesteuerten Rechner Z3 1941 in Berlin präsentiert, dieser war aber 1943 in den Kriegswirren bei einem Bombenangriff zerstört worden. “Es existieren zwar bereits zwei Nachbauten der Maschine, doch dies ist die erste, die exakt dem historischen Vorbild gleicht”, sagte Horst Zuse (64), Sohn des Computer-Pioniers Konrad Zuse, der vor wenigen Tagen 100 Jahre alt geworden wäre. In Hünfeld lebte der Tüftler knapp 40 Jahre und starb dort 1995 im Alter von 85 Jahren.

Horst Zuse werkelte seit einem dreiviertel Jahr mehrere Stunden täglich an dem Nachbau . Der ist so groß wie drei Kleiderschränke, doch der Teufel steckt im Detail: “Bei einigen Schaltungen hat es Überraschungen gegeben. Ich bin mir sicher, dass es die auch bei meinem Vater gegeben hat. Die stehen aber leider in keinem Bauplan drin. Ich habe beim Nachbau wahnsinnig viel gelernt”, sagte Zuse Junior.

Ein vereinfachter Nachbau des Z3 steht im Deutschen Museum in München. Er ist noch von Konrad Zuse selbst hergestellt worden. Im Unterschied zum Original hat dieser Nachbau nur zwei statt drei Speicherschränke. Der in Hünfeld vorgestellte Nachbau verfügt darüber hinaus über ein Eingabepult, ein Rechenwerk sowie einen Lochstreifenleser, mit dem das Programm eingelesen wird und ist ein Gemeinschaftsprojekt, das von mehr als einem halben Dutzend Firmen unterstützt wurde. Denn die antiquierten Bauteile des Originals gibt es heute nicht mehr. “Es geht aber auch mit modernen Telefonrelais”, erklärte Zuse, “die funktionieren genauso, sind nur kleiner und technisch zuverlässiger.” Ein Tischler habe ihm die nötigen Schränke gebaut. Der gesamte Nachbau habe in etwa so viel wie eine gut ausgestattete Limousine gekostet.

Vom 23. September bis 9. Januar 2011 soll der Nachbau in Berlin ausgestellt werden, wo Konrad Zuse 1910 geboren wurde. Danach geht der wuchtige Apparat auf Tour. Viele Museen und Institutionen sind an der Leihgabe interessiert.

WM Übertragung drittes Länderspiel im Audimax at 09:52

Auch hat der Filmkreis wieder das dritte Länderspiel im Audimax übertragen. Ghana-Deutschland mit Sieg für die deutsche Mannschaft. Und somit sind sie als Gruppenerste für das Viertelfinale qualifiziert. Im Audimax waren wieder 700 Leute und wir hatten wieder viel zu tun. Die Stimmung im Audimax war wieder sehr gut. Im Vorprogramm hatten wir diesesmal sogar eine Band – die Cavebeats die die Gäste vor dem Soiel schon in die richtige Stimmung versetzten.

Der Internetauftritt der Gruppe Cavebeats findet ihr hier.

WM 2010 19. Juni 2010 at 10:11

Auch wenn Deutschland das zweite Gruppenspiel leider verloren hat übertragt der Filmkreis an der TU Darmstadt wieder am Mittwoch das dritte Gruppenspiel im Audimax und diesmal hoffentlich mit einem Sieg der deutschen Mannschaft.

Unterstützung für Gauck wächst at 09:59

Rechnerisch hat das schwarz-gelbe Lager eine klare Mehrheit in der Bundesversammlung, die am 30. Juni den neuen Bundespräsidenten wählen wird. Täglich wächst aber die Unterstützung für Joachim Gauck – parteiübergreifend. Der Kandidat ist Realist und “kann immer noch zählen”, sagt Joachim Gauck. Nach vielen Gesprächen in den Landtagen mit Wahlfrauen und -männern “rechnet er aber ein bisschen fröhlicher”.

Überwältigt und dankbar für die beeindruckende Unterstützung zeigt sich der überparteiliche Kandidat für die Bundespräsidenten-Wahl, Joachim Gauck, in seiner neuen Video-Botschaft. In diesen Tagen diskutiert er in den Landtagen mit vielen Wahlfrauen und –männern, die am 30. Juni das neue Staatsoberhaupt in der Bundesversammlung wählen werden.

Gleichzeitig wachsen die Zweifel an der Fähigkeit des schwarz-gelben Kandidaten, Christian Wulff, das Amt überparteilich ausüben zu können. Zuletzt hatte unter anderem auch der ehemalige CDU-Politiker Kurt Biedenkopf dies in Frage gestellt. Die Koalition vermittle den Eindruck, die Wahl des Niedersachsen sei gleichzeitig entscheidend für das Fortbestehen der Regierung. Damit sei die Würde des Amtes gefährdet, warnte Biedenkopf in der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” (Donnerstag) und im ZDF – und fordert alle Parteien dazu auf, keine Abstimmungs-Empfehlung für die Wahl in der Bundesversammlung zu formulieren.

Indes wächst die Unterstützung für Joachim Gauck, sowohl bei den Wahlfrauen und –männern als auch bei den Bürgerinnen und Bürgern. Eindrucksvoll dokumentiert ist dies auf verschiedenen Internetplattformen: Seit gerade knapp zwei Wochen online bringt es die Facebook-Gruppe “Joachim Gauck als Bundespräsident” auf mittlerweile mehr als 32.000 Mitglieder, die den überparteilichen Kandidaten unterstützen. Der von Schwarz-Gelb vorgeschlagene Christian Wulff konnte bisher lediglich knapp 2.900 Unterstützer auf seiner Facebook-Seite für sich gewinnen.

Dein Gesicht für Joachim Gauck!

Auf der Seite mein-praesident.de können Bürgerinnen und Bürger ihr Foto hoch laden und sagen, warum sie Joachim Gauck unterstützen. Mit den Fotos soll ein großes Unterstützer-Mosaik erstellen werden, das dann Joachim Gauck vor der Bundesversammlung überreicht werden soll, “um ihm zu zeigen, wie viele Menschen hinter seiner Kandidatur stehen”.

Vom Web auf die Straße

Inzwischen ist die Graswurzelbewegung auch vom Netz auf die Straße gewechselt. So finden in immer mehr Städten bundesweit “Wir für Gauck” -Demonstration statt. Die Initiatoren der Website demos-fuer-gauck.de wollen die “Vertreter in der Bundesversammlung ermutigen, bei ihrer Entscheidung am 30. Juni ihrem Gewissen zu vertrauen und der Bürgerdemokratie unseres Landes zu einem Sieg zu verhelfen.”, Denn das Signal, “das von einem solchen Votum ausginge, ließe uns alle zuversichtlicher in die Zukunft blicken. Dafür wollen wir auf die Straße gehen und demonstrieren: friedlich, heiter, bundesweit.”

Kulturszene unterstützt Joachim Gauck

Auch außerhalb des Internets wächst die Unterstützung für die Kandidatur von Joachim Gauck. So haben viele Persönlichkeiten aus dem kulturellen Leben einen Aufruf zu Gunsten von Joachim Gauck als parteilosen Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten unterschrieben. Zu den Unterzeichnenden gehören zum Beispiel: F. C. Delius, Daniel Kehlmann, Necla Kelek, Monika Maron oder auch Herbert Grönemeyer. Sie alle sind der Überzeugung, “dass Joachim Gauck der zukünftige Bundespräsident werden sollte. Joachim Gauck bringt alle Voraussetzungen für dieses Amt mit. Die Wahl von Joachim Gauck wäre eine historisch richtige Entscheidung von großem gesellschaftspolitischen Wert.”

Bürgerrechtler für Joachim Gauck

In einem weiteren Aufruf machen sich DDR-Bürgerrechtlicher, Schriftsteller und Historiker für die Kandidatur Joachim Gaucks stark.  In ihrem Aufruf heißt es: “Keiner verkörpert den Geist der Freiheit mehr als Joachim Gauck. Er ist Versöhner, Einheitsstifter und Mahner.” Gauck sei ein “überzeugter Demokrat, der nicht im Verdacht steht, sich politisch instrumentalisieren zu lassen”. Der Aufruf wurde von 76 Erstunterzeichnern unterschrieben, darunter Schriftsteller Uwe Tellkamp und Liedermacher Stephan Krawczyk.

Mit Spannung erwartet wird jetzt auch die öffentliche Grundsatzrede Joachim Gaucks am 22. Juni im Deutschen Theater zum Thema “Freiheit – Verantwortung – Gemeinsinn”. Organisiert haben die Veranstaltung verschiedene Unterstützerinitiativen.

Bildungstreik in Darmstadt 11. Juni 2010 at 14:14

Am Mittwoch fand in Darmstadt die Demonstration zum Bildungsstreik 2010 statt. Leider musste ich durch die Demontsation eine dreiviertel Stunde in der S-Bahn warten und kam daduch zu spöt zur Arbeit.

In Hessen soll  in der Bildung eingespart werden.  Sowohl bei den Hochschulen wie auch bei den Schulen. Außerdem wird gerade gegen die Abschaffung der Diplomstudiengänge und gegen die Bachelor  Studiengänge gestreikt.  Es kann nicht sein der Stoff der Diplomstudiengänge fast 1 zu 1 in die Bachelor Studiengänge umgesetzt wird und die Regelstudienzeit von 4 auf 3 Jahre verkürzt wird.

Rainald Grebe in Darmstadt 6. Juni 2010 at 12:46

Am letzten Freitag spielte in der Centralstation in Darmstadt Reinald Grebe. Zusammen mit Stefan war ich auf dem Konzert. Es war das erste Konzert seiner neuen Tour durch Deutschland. Reinald Grebe live zu hören ist um einiges besser wie seine Lieder auf CD zu hören.  Es waren einige neue Lieder dabei aber auch einige ältere. Er spielte auch fast 3 Stunden was eigentlich nicht so viele andere machen.